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Odette Maniema Krempin : Staatsanwaltschaft stellt Verfahren ein

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Prinzessin Odette Maniema Krempin, ehemalige Honorarkonsulin der Demokratischen Republik Kongo Bild:

Das Ermittlungsverfahren gegen Odette Maniema Krempin, ehemalige Honorarkonsulin der Demokratischen Republik Kongo, ist eingestellt. Der Verdacht, sie habe ohne Legitimation Spenden gesammelt, habe sich nicht bestätigt, so die Staatsanwaltschaft.

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          Das Ermittlungsverfahren gegen Odette Maniema Krempin, ehemalige Honorarkonsulin der Demokratischen Republik Kongo, ist eingestellt. Wie Doris Möller-Scheu gestern als Sprecherin der Staatsanwaltschaft erläuterte, hat sich der Verdacht nicht bestätigt, dass die in der Frankfurter Gesellschaft bekannte Afrikanerin ohne Legitimation Spenden gesammelt oder das Geld nicht an angegebene Empfänger weitergeleitet habe.

          Der Titel einer Botschafterin der Vereinten Nationen, den die 37 Jahre alte Frau zeitweise geführt hat, basiert auf der Bezeichnung "Botschafterin des Friedens in Afrika", den ihr eine UN-Unterorganisation nachweislich verliehen hat, wie Möller-Scheu sagte. Der Verbleib von einigen tausend Euro an Spenden ist nach Angaben der Sprecherin inzwischen restlos geklärt. Das Geld wurde dem Verwendungszweck entsprechend eingesetzt, um Förderprogramme für benachteiligte Ausländerkinder, Unterrichtshilfen und ein Krankenhaus im Kongo zu unterstützen.

          Odette Krempin war 2007 nach Frankfurt gekommen und hatte als Honorarkonsulin ihres Heimatlandes das Deutsch-Afrikanische Jugendwerk ins Leben gerufen, für das bei Gala-Abenden um Spenden geworben wurde. Im Zusammenhang mit den jetzt widerlegten Vorwürfen hatte die Republik Kongo ihr die diplomatische Funktion aberkannt.

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