https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/nilgaense-in-freibaedern-sie-sind-wieder-da-18237574.html

Nilgänse in Freibädern : Sie sind wieder da

Schwimmen können sie: Die Nilgänse bevölkern manches Freibad. Bild: Picture Alliance

Gans und gar nicht toll: Nilgänse fühlen sich in Freibädern besonders wohl. Die Rückkehr der alten Plage ärgert Besucher wie Bäderbetriebe.

          3 Min.

          Sie war nie ganz weg, nun ist sie in den Freibädern wieder umso präsenter: die Nilgans. Ein Tier, das in Frankfurt vor einem halben Jahrzehnt schon für Schlagzeilen und monatelange Debatten gesorgt hatte, inklusive Forderungen nach Abschuss der „Plagegeister“ und Gegenargumenten der Tierschützer. Rund um den Weiher des Rebstockgeländes versammeln sie sich zu Hunderten. Aber auch in den Freibädern der Stadt fühlen sie sich wieder wohl, denn diese sind anders als viele Gewässer in der Natur nicht von Austrocknung bedroht.

          Daniel Meuren
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Für Hans Ikenberg, der zwei Gänsefamilien im Freibad Eschersheim beim ungestörten Baden beobachtet und auch fotografiert hat, steht fest: „Die Tiere sollten umgehend nach Ende der Badezeit abgeschossen oder per Giftgabe eliminiert werden. Alternativ müsste das Bad eben geschlossen werden.“ Ikenberg war schon 2015 und 2016 in den Kampf gegen die Vögel gezogen und hatte mit anderen dafür gesorgt, dass Nilgänse im Brentanobad zum Abschuss freigegeben wurden. Nachdem ein halbes Dutzend erlegt worden war, zogen sich die restlichen Nilgänse zurück. Ikenberg brachte nach eigener Darstellung damals sogar die Staatsanwaltschaft wegen „Gefährdung der öffentlichen Gesundheit“ ins Spiel.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Droht dem Westen: Der russische Präsident Wladimir Putin am 21. September 2022

          Putins neue Drohungen : Szenarien für den nuklearen Ernstfall

          Putin hat schon früher mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht. Diesmal sagt er, er bluffe nicht. Washington hat dafür Szenarien ausgearbeitet und Moskau gewarnt.
          Sozial gefördertes Gesundheitsrisiko: Ohne Alkohol sind Volksfeste wie hier im bayerischen Straubing nicht zu denken.

          Erhöhtes Krebsrisiko : Jedes Glas ein Glas zu viel

          Forscher warnen, dass der Alkoholkonsum in Deutschland zu nachlässig gehandhabt wird. Knapp 150.000 Krebsfälle könnten demnach durch eine Preissteigerung verhindert werden.