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Niedrige Pegel : Wasserentnahme aus Bächen verboten

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Aus dem Urselbach (hier in Oberursel) und anderen Bächen im Rhein-Main Gebiet darf kein Wasser mehr entnommen werden. Bild: Helmut Fricke

Frankfurt und der Main-Taunus-Kreis reagieren auf den ausbleibenden Regen. Weil immer weniger Wasser in den Bächen fließt, darf es nicht mehr entnommen werden.

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          Wegen der niedrigen Pegel darf aus den Bächen und Flüssen in Frankfurt von Mittwoch an kein Wasser mehr entnommen werden, um damit zum Beispiel den Garten zu gießen. Das empfindliche Ökosystem in den ohnehin zu warmen Gewässern müsse vor weiterem Stress geschützt werden, so Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Die Grünen).

          Auch der Main-Taunus-Kreis hat eine entsprechende Verfügung für den Landkreis erlassen, die vom heutigen Dienstag an gilt. Die Oberläufe mancher Bäche seien schon ausgetrocknet, erläuterte die Kreisbeigeordnete Madlen Overdick (Die Grünen).

          In Frankfurt kommt hinzu, dass in Taunusbächen wie dem Urselbach, dem Erlenbach und dem Eschbach der Anteil des gereinigten Abwassers aus den oberhalb gelegenen Kläranlagen steigt. Mangels Regen wird es kaum noch verdünnt, und die Keimbelastung ist erhöht.

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