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Neues Hochhaus in Frankfurt : Hotelturm mit „Skyline Bar“ und „Beach Club“

Simulation des Projekts: Der Hotelturm hat zwei Betreiber, eine Fuge markiert den Wechsel. Dort soll es eine Bar geben, am Fuß einen „Beach Club“. Bild: Barkow Leibinger

Die Architekten von Barkow Leibinger aus Berlin dürfen das wohl exponierteste Hochhaus Frankfurts bauen. Doch wie genau wird der gläserne Turm am Osthafen aussehen?

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          Es ging um den wohl exponiertesten Bauplatz für ein Hochhaus in Frankfurt: Der Architekturwettbewerb für die Molenspitze im Osthafen ist entschieden. In dem Verfahren wurden ein erster und zwei zweite Preise vergeben. Gewonnen hat das Berliner Büro Barkow Leibinger mit einem gläsernen Turm, den zweiten Platz teilen sich die Büros KSP Jürgen Engel Architekten aus Frankfurt und Hadi Teherani Architects aus Hamburg. Nicht nur der Eigentümer, sondern auch die Stadt ist dem Vernehmen nach mit dem Ergebnis zufrieden.

          Rainer Schulze

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Auf dem Molenkopf soll ein Hotelturm mit 420 Zimmern entstehen, den der Bauherr, die B&L-Gruppe aus Hamburg, auf den sprechenden Namen „Waterfront“ getauft hat. Das Hochhaus, das aus Rücksicht auf den benachbarten Turm der Europäischen Zentralbank nur 60 Meter messen darf, soll aus allen Etagen einen beeindruckenden Blick auf das Mainufer und die Skyline bieten. Der Betrieb wird geteilt: In den unteren zwölf Etagen zieht eine internationale Hotelkette mit 300 Zimmern ein. In den oberen Geschossen entstehen 120 Gästezimmer der B&L eigenen Hotelmarke „Clipper“. Das Preissegment beschreibt der Bauherr mit „Upper Upscale“, was man wohl als gehobene Oberklasse oder schlicht Luxus zu übersetzen hat.

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