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„Neues Frankfurt“ : „Niemand will im Museum leben“

Die Siedlung Praunheim ist Teil des Neuen Frankfurt. Bild: Alexander Jürgs

Das Neue Frankfurt ist eines der wichtigsten Architekturprojekte des 20. Jahrhunderts. Wie lässt sich der Charakter der Siedlungen erhalten? Ein Gespräch mit Christina Treutlein und Philipp Sturm von der Ernst-May-Gesellschaft.

          4 Min.

          2025 jährt sich der Baubeginn der Siedlungen des Neuen Frankfurts zum hundertsten Mal. Wie sollte das gefeiert werden?

          Alexander Jürgs

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Rainer Schulze

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Philipp Sturm: Ein großes Volksfest für alle Bürger würde zumindest nach Frankfurt passen. Das hundertjährige Jubiläum könnte dabei ein Zwischenschritt zum Unesco-Welterbe sein.

          Christina Treutlein: Spannend wäre es, wenn der Fokus anlässlich des Jubiläums nicht nur auf die Architektur gelegt wird, sondern man die Chance ergreift, zu zeigen, was damals noch alles in Gang gesetzt wurde. Zu Ernst Mays Zeit gab es zum Beispiel eine wahnsinnig lebendige Theaterszene. Oder man kann untersuchen, was die Designer gemacht haben. Was ist in der Musikszene passiert? Auch die wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Entwicklungen waren im Neuen Frankfurt enorm.

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