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Verkehrswegeplan : Neue Pläne für ICE-Tunnel unter Frankfurt

Gruß aus dem Führerhaus: Noch fahren normale Züge in Frankfurt oberirdisch - in Zukunft könnte es aber einen ICE-Tunnel geben Bild: Wiesinger, Ricardo

Der Bau eines Tunnels für Fernverkehrszüge unter der Frankfurter Innenstadt erscheint wieder möglich. Über solch ein Vorhaben war vor zwei Jahrzehnten eine Zeitlang diskutiert worden, nun befeuert der Bund die Diskussion von Neuem.

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          Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hält es für notwendig, Milliarden in den Eisenbahnknoten Frankfurt investieren. In einer Übersicht der Einzelprojekte ist auch der Bau eines Tunnels für Fernverkehrszüge unter der Frankfurter Innenstadt aufgeführt. Über solch ein Vorhaben war vor zwei Jahrzehnten eine Zeitlang diskutiert worden, bis sich Landesregierung und Deutsche Bahn verständigt hatten, darauf zu verzichten und statt dessen den heutigen Kopfbahnhof zu modernisieren. Aufgeführt wird ferner das Projekt der nordmainischen S-Bahn von Frankfurt nach Hanau, dessen Verwirklichung damit deutlich nähergerückt ist.

          Manfred Köhler

          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          Scheuer stellte in Berlin zahlreiche Eisenbahnvorhaben in Deutschland vor, die im Bundesverkehrswegeplan 2030 in die Kategorie des „vordringlichen Bedarfs“ aufrücken sollen. Allein solche Projekte haben eine Chance auf Verwirklichung. Für den Eisenbahnknoten Frankfurt sind danach 5,542 Milliarden Euro vorgesehen, davon 1,285 Milliarden für die nordmainische S-Bahn.

          Aufgeführt werden neben diesem Projekt und dem Fernverkehrstunnel verschiedene Vorhaben am Bahnhof Frankfurt-Stadion, an dem sich mehrere Strecken verzweigen. Für den Güterverkehr soll eine Machbarkeitsstudie über eine Neubaustrecke von Köln nach Mainz/Wiesbaden erstellt werden. Solch eine Verbindung könnte die Strecken entlang des Rheins entlasten.

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