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Besuch bei der Bewegung Volt : Eine Partei, die für noch mehr Europa brennt

  • -Aktualisiert am

Die Frankfurter Mitglieder sind optimistisch: Volt soll als erste paneuropäische Partei ins Europarlament einziehen. Bild: Wonge Bergmann

Nicht links, nicht rechts, sondern paneuropäisch will die junge Partei Volt sein. Auch in Frankfurt hat sie Unterstützer. Ihre Ziele sind so idealistisch wie ambitioniert.

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          Auf dem Tisch steht ein lila Fähnchen mit der Aufschrift „Volt“ zwischen Stickern, Flugzetteln mit der Aufschrift „Europawahl 2019“ und ein paar Bierflaschen. Um den Tisch herum sitzen ein paar junge Leute. Sie wollen mit Volt, einer jungen europaweit agierenden Bewegung, als erste paneuropäische Partei ins Europarlament einziehen.

          Mitbegründer des Frankfurter Ablegers ist der 23 Jahre alte Vincent Sternberg. Er war bis vor kurzem auch der Chef der Gruppe, „City-Lead“ genannt. Nun geht er zum Studieren nach Oxford und übergibt das Amt an seine frühere Schulkameradin, die 22 Jahre alte Politikstudentin Eileen O’Sullivan. Auch in England will sich Sternberg weiterhin bei Volt engagieren. „Das geht natürlich, denn Volt gibt es inzwischen überall in Europa.“

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