https://www.faz.net/-gzg-a7k3n

Deutsches Architekturmuseum : Architekten mögen keine begrünten Gebäude

Im Architekturmuseum: Direktor Peter Cachola Schmal und Kuratorin Hilde Strobl bereiten „Einfach Grün – Greening the City“ vor – mit echten Pflanzen. Bild: Finn Winkler

Viele Ausstellungen widmen sich in diesem Jahr den Themen Grün und Natur in der Stadt. Auch im Frankfurter Architekturmuseum beschäftigt man sich mit der Hoffnung im Kampf gegen überhitzte Metropolen.

          3 Min.

          „Das Thema Grün? Das liegt doch buchstäblich in der Luft“, sagt Hilde Strobl, Kuratorin der Ausstellung „Einfach Grün – Greening the City“, die am nächsten Freitag mit gut einem Monat Verzögerung im Deutschen Architekturmuseum eröffnet und die bis Mitte Juli virtuell besucht werden kann. Corona ist auch für diese Ausstellung, die erstmals Pflanzen im Architekturmuseum zeigt, zur Unzeit gekommen. Dabei verleiht die Pandemie der zentralen Frage der Schau, nämlich der, wie viel Grün Menschen in einer Stadt brauchen, damit sie sich in der urbanen Umgebung wohl fühlen und gesund bleiben, ein ganz neues Gewicht.

          Mechthild Harting

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Selten sind die städtischen Grünräume so gefragt gewesen wie seit Ausbruch des Virus. Nicht nur, weil sie in einer zunehmend überhitzten Stadt Kühlung boten oder die Möglichkeit, Sport zu treiben, sondern um während des Lockdowns überhaupt eine Alternative zur Wohnung zu haben. „Alle sind in den vergangenen Monaten hinausgeströmt und haben gespürt, wie gut es der Seele tut, sich im Grünen aufzuhalten“, sagt Strobl.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Vertritt jene, die die Sicherheitsbehörden hinter Gittern sehen wollen: Strafverteidigerin Basay-Yildiz

          Anwältin Basay-Yildiz : „Meine Familie ist zum Abschuss freigegeben“

          Die Anwältin Seda Basay-Yildiz hat eine weitere Morddrohung vom „NSU 2.0“ erhalten. Die Schutzmaßnahmen für ihr Haus, die das LKA empfiehlt, muss sie selbst zahlen. Dafür kritisiert sie den hessischen Innenminister scharf.