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Neue Altstadt : Ochsenbraten statt Feuerwerk

Es dauert noch: Nach aktuellem Stand öffnen die Goldene Waage und das Stadthaus im Herbst 2018. Bild: Helmut Fricke

Die neue Altstadt wird wohl im September 2018 eröffnet. Über das Programm wird jetzt schon beraten.

          Die neue Altstadt wird voraussichtlich am letzten September-Wochenende des nächsten Jahres eröffnet. Dieses Datum nennt der Geschäftsführer der Dom-Römer-GmbH, Michael Guntersdorf, als seinen Wunschtermin. Er müsse ihn allerdings noch mit allen Beteiligten abstimmen. Die Feier soll am Freitag, 28. September 2018, beginnen und bis Sonntag dauern. Der Höhepunkt des Festes soll am Samstag sein. Derweil nimmt der Charakter der Eröffnungsfeier konkretere Züge an. Wie der Magistrat mitteilt, erarbeiten die Dom-Römer-Gesellschaft, die Tourismus und Congress GmbH und eine Agentur ein Rahmenkonzept. Als Eckpunkte wurden vereinbart, dass es einen historischen Umzug mit Teilnehmern aus den Partnerstädten geben soll und auch lokale Künstler und Gruppen beteiligt werden. Auf ein Feuerwerk und einen Mittelaltermarkt wird verzichtet. Auf dem Römerberg wird es eine Bühne geben, dort soll auch nach alter Tradition ein Ochse gebraten werden. Museen und das Stadthaus werden einbezogen.

          Rainer Schulze

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Ferner sollen Gaukler, Artisten, Konzerte mit alter und neuer Musik und besondere Stadtführungen das Fest umrahmen. Die Beteiligten sollen ein Programmkonzept als Basis für eine Kostenschätzung erstellen. Guntersdorf schlägt den umgekehrten Weg vor: „Wir müssen ein Budget beschließen, um zu sehen, was wir uns leisten können.“ Er schätzt die Kosten auf bis zu anderthalb Millionen Euro. Besonders teuer sei es, für Sicherheit und Sauberkeit zu sorgen.In die Altstadthäuser „Hinter dem Lämmchen 2 und 4“ wird das Struwwelpetermuseum einziehen.

          Die Römer-Koalition befürwortet den Umzug, will aber vom Magistrat erfahren, wie hoch die Betriebskosten sind und ob städtische Zuschüsse nötig werden. Außerdem bitten die Stadtverordneten um Informationen über das Ausstellungskonzept und die Museumspädagogik. Zudem wollen sie erreichen, dass das Haus auch außerhalb der Öffnungszeiten des Museums im Erdgeschoss zugänglich sein wird. Das Gebäude ist an den Verein verkauft worden, der das Struwwelpetermuseum betreibt.

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