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Neubau an der Frankfurter Uni : Im Hörsaal sind auch Juristen willkommen

  • -Aktualisiert am

Für Massenfächer geeignet: Der Hörsaal mit 700 Plätzen wird auch von anderen Fachbereichen genutzt werden. Bild: Lucas Bäuml

Die Uni Frankfurt eröffnet ihren Neubau für die Sprach- und Kulturwissenschaften. Komplett ist der Campus Westend damit aber noch nicht.

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          Wozu wird wohl der Tresor gebraucht? Der hüfthohe, hellgraue Panzerschrank steht in einer Ecke des Raums, in dem angehende Kunstpädagogen künftig das Aktzeichnen lernen werden. Dass die Resultate dieser Übungen hinter dickem Stahl verwahrt werden müssen, erscheint wenig plausibel. Julian Kohlstock und Matthias Müller-Götz tippen eher auf wertvolle Elektronik wie Tablets oder Chemikalien, die für das Kunsthandwerk gebraucht werden.

          Sascha Zoske
          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Auch wenn der Baubeauftragte Kohlstock und Müller-Götz als Leiter des Immobilienmanagements der Goethe-Uni regelmäßig im Neubau für die Sprach- und Kulturwissenschaften unterwegs sind, kennen sie doch nicht jedes Geheimnis der künftigen Nutzer. Und es ist auch gerade niemand zur Stelle, den man fragen könnte: Noch ist der Umzug des gut 2900 Studenten zählenden Fachbereichs 09 in sein neues Domizil auf dem Westend-Campus in vollem Gang. Komplett betriebsbereit sein soll das rund 120 Millionen Euro teure Gebäude zum Vorlesungsbeginn am 17. Oktober; schon für diesen Mittwoch ist der Festakt zur Eröffnung angesetzt.

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