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Frankfurter Kämmerei : „Nicht hilfreich, jetzt solche Einzelprojekte aufzugreifen“

Umstrittenes Milliardenprojekt: der Neubau der Städtischen Bühnen Bild: Robert Metsch

Die Frankfurter Kämmerei weist die Kritik des Rechnungshofs an den hohen Ausgaben der Stadt zurück. Das Revisionsamt hält sie für berechtigt. Bei den Kosten für die Bühnen haben sich die Rechnungsprüfer allerdings verrechnet.

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          Frankfurt lebt von der Substanz – das hat der Hessische Rechnungshof der Frankfurter Stadtpolitik ins Stammbuch geschrieben. Die Haushaltslage ist schwierig, dem widerspricht auch kein Parteivertreter. Dass der Rechnungshof in seinem Kommunalbericht 2021 allerdings konkret das Milliardenprojekt eines Neubaus der Städtischen Bühnen infrage stellt sowie eine Vergrößerung von Kita-Gruppen ins Spiel bringt, um mehr Kinder ohne zusätzliche Stellen betreuen zu können, sorgt in der Stadtkämmerei für Unverständnis: Es sei klar, „dass im kommenden Haushalt Priorisierungen notwendig sind“, sagt ein Sprecher von Kämmerer Bastian Bergerhoff (Die Grünen).

          Martin Benninghoff
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.
          Rainer Schulze
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Allerdings sei es „nicht hilfreich, jetzt solche Einzelprojekte aufzugreifen“. Die neue Koalition aus Grünen, SPD, FDP und Volt blicke da „breiter auf die Themen“. Zurzeit arbeitet die Stadtregierung unter Federführung des Kämmerers am neuen Haushaltsplan.

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