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Naturschützer Christof Schenck : Von Frankfurt aus die Welt retten?

„Die Menschheit geht einen krisenreichen Weg, aber wir haben es noch in der Hand, etwas draus zu machen“: Christof Schenck bleibt als Geschäftsführer der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt Optimist. Bild: Wonge Bergmann

Christof Schenck ist als Geschäftsführer der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt ein Naturschützer mit globalem Netzwerk. Im Interview spricht er über den Zusammenhang von Artenvielfalt und Pandemien und über mögliche gute Seiten des Borkenkäfers.

          9 Min.

          Die Zoologische Gesellschaft hat seit 1858 ihren Sitz in Frankfurt. Was kann man von hier aus zum Schutz der Natur in aller Welt beitragen?

          Daniel Meuren
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Man kann einen Teil dazu beitragen. Als Bürger einer der größten Volkswirtschaften der Erde immer. Zunächst einmal, indem man die Parteien wählt, die dazu beitragen. Als Konsument kann man mit dem eigenen ökologischen Fußabdruck jeden Tag einen Beitrag leisten, jeden Tag Entscheidungen treffen: was esse ich, wie kleide ich mich, wie bewege ich mich fort, was mache ich in meiner Freizeit. Wir müssen nicht alle perfekt werden in allem. Aber klar ist, dass wir unseren ökologischen Fußabdruck verringern müssen.

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