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Mitten in der Innenstadt : Mehrere Verletzte bei Messerstecherei an Frankfurter Hauptwache

Feuerwehrmänner und eine Notärztin transportieren eine verletzte Person durch die Frankfurter Hauptwache Bild: Bernd Kammerer

Während der Haupteinkaufszeit sind bei einer Messerstecherei an der Frankfurter Hauptwache vier Personen verletzt worden, einige von ihnen schwer. Die Hintergründe der Tat sind der Polizei derzeit noch unklar.

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          An der Frankfurter Hauptwache sind am späten Samstagnachmittag vier Menschen durch Messerstiche schwer verletzt worden. Die Tat hatte sich gegen 17.40 Uhr ereignet, als noch viele Passanten unterwegs waren. Den Erkenntnissen zufolge hat sich die Messerstecherei zunächst am S-Bahnhof zugetragen, als die vier Opfer vermutlich aus dem Zug gestiegen waren.

          Sie hat sich dann in die B-Ebene verlagert, von wo aus die Aufgänge auch auf die Zeil führen. Sowohl der S-Bahnhof als auch die Aufgänge zur B-Ebene wurden abgesperrt und erst nach etwa drei Stunden wieder freigegeben. An den beiden Tatorten waren deutliche Spuren der Tat in Form von kleineren Blutlachen zu sehen. Die Spurensicherung suchte über Stunden den gesamten Bereich ab.

          Eine Polizeisprecherin sagte, die Hintergründe seien noch völlig unklar. Bei den Opfern handele es sich um vier Jugendliche im Alter von 16, 17 und 18 Jahren. Da sie sofort in ein Krankenhaus gebracht wurden und noch nicht befragt werden konnten, blieb zunächst unklar, wie genau sich die Tat abgespielt hat.

          Die Polizei geht jedoch davon aus, dass es noch weitere Beteiligte gegeben hat. Offenbar hatten Zeugen entsprechende Hinweise gegeben. Die Polizei leitete eine Fahndung nach weiteren Beteiligten ein. Weiter teilte sie mit, eine Gefahr für Passanten in der Innenstadt habe nicht bestanden. Die Ermittlungen liefen aber in alle Richtungen.

          Tatort Hauptwache: Auf der B-Ebene soll die Messerstecherei begonnen haben.
          Tatort Hauptwache: Auf der B-Ebene soll die Messerstecherei begonnen haben. : Bild: Bernd Kammerer

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