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Gegen Corona in Schulen : Per Software zum richtigen Luftfilter

Dicke Luft: Spezielle Filtergeräte sollen das Infektionsrisiko in Klassenzimmern und Kita-Räumen verringern. Aber wie viele sind nötig und wie groß müssen sie sein? Bild: dpa

Frankfurter Forscher und eine Münchener Firma machen es möglich: Ein spezieller Rechner soll Schulen und Kindertagesstätten helfen, die richtige Menge und Größe von Luftfiltern zu beschaffen.

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          Um es den Trägern von Schulen und Kitas leichter zu machen, Luftfilter für ihre Räume zu beschaffen, arbeiten die Goethe-Universität Frankfurt und ein Münchner Unternehmen zusammen. Ein am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften von Anna Rohlfing-Bastian entwickelter Luftfilter-Rechner soll nach Angaben der Hochschule helfen, den Bedarf an Geräten für eine Schule oder Kita zu ermitteln.

          Florentine Fritzen
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Dafür müssen die Träger Daten wie die Größe eines auszustattenden Raumes und die Zahl der Personen eingeben. Eine passgenaue Berechnung soll verhindern, dass ein – ebenfalls individuell wählbares – Infektionsrisiko überschritten wird. Außerdem gibt das Programm die zu erwartenden Installations- und Folgekosten an. Für den Rechner hat die Wissenstransfergesellschaft der Universität, Innovectis, einen Software-Lizenzvertrag mit dem jungen Münchner Unternehmen GovRadar geschlossen.

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