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Gefahrenkarten für Frankfurt : Vorsorge gegen Starkregen

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Blau bedeutet erhöhtes Risiko: Eine Karte auf geoportal.frankfurt.de weist auf hochwassergefährdete Gebiete hin. Bild: Screenshot F.A.Z.

Eine Karte zeigt Bereiche auf, in denen Frankfurt Maßnahmen ergreifen muss für den Starkregenschutz. Stadtrat Stefan Majer (Grüne) mahnt aber auch die Eigenvorsorge der Enwohner an.

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          Gefahrenkarten für Starkregen sollen der Stadt Frankfurt und ihren Bürgern bei der Vorsorge gegen Extremwetter helfen. „Wir stecken mitten im Klimawandel und wollen die Menschen darauf hinweisen, Vorsorge zu betreiben“, sagte Frankfurts Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) bei der Vorstellung am Mittwoch in Frankfurt.

          Die Karten sind online abrufbar. Sie zeigen, welche Gebiete besonders gefährdet sind - je tiefer das Blau, desto tiefer das Wasser. Ein Ingenieurbüro aus Darmstadt hat dafür 250 Quadratkilometer Stadtgebiet vermessen, analysiert und mit einer speziellen Software daraus Simulationsmodelle berechnet. Die Karten könnten helfen, „Leben zu retten und Schäden zu reduzieren“, teilte das Dezernat mit.

          Eigenvorsorge bleibt am wichtigsten

          Die Karte identifiziere Bereiche, wo die Stadt Maßnahmen ergreifen müsse, sagte Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne). „Die wichtigste Schutzmaßnahme wird allerdings die Eigenvorsorge der Bürger bleiben.“

          Wer in einem besonders gefährdeten Gebiet wohne, könne wasserdichte Kellerfenster und -türen einbauen, Versicherungsflächen frei halten oder den Versicherungsschutz verbessern. Eine Förderung seitens der Stadt gibt es dafür derzeit allerdings nicht.

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