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Jüdisches Museum Frankfurt : „Wir wollen berühren“

Seit 2016: Mirjam Wenzel ist Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt. Bild: Helmut Fricke

Als Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt blickt Mirjam Wenzel stolz auf ihr wiedereröffnetes Haus. Sie spricht über seine Balance zwischen Gestern und Heute, zwischen Schutz und Offenheit.

          6 Min.

          Frau Wenzel, das Jüdische Museum ist nicht nur renoviert, sondern auch erweitert worden – was erwartet uns?

          Theresa Weiß

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Ein neues Museum. Wer es besucht, kommt zunächst auf unserem neuen Vorplatz an, dem Bertha-Pappenheim-Platz, und sieht die Skulptur von „Untitled“ von Ariel Schlesinger, die einen poetischen Charakter hat. Dann betritt man den Lichtbau. Was von außen etwas monolithisch wirkt, eröffnet im Inneren überraschende Durchblicke in alle Richtungen und zum Himmel selbst. Man durchschreitet diese großzügig gestalteten Foyers, hat die Möglichkeit, sich in der Jüdischen Literaturhandlung umzusehen oder nach oben, ins „Flowdeli“ mit seinem milchig-koscheren Speiseangebot zu gehen und noch weiter in die Bibliothek. Alle diese Räume sind frei zugänglich – wie auch das W-Lan. Vom Foyer aus geht es auch weiter nach unten in die Wechselausstellungen oder in das sanierte Rothschild-Palais, in dem wir auf drei Stockwerken unsere neue Dauerausstellung präsentieren.

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