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FAZ Plus Artikel Micro-Apartments : Werkswohnungen von heute

Spartanisch: Ob ein solches Zimmer wirklich Lust auf Frankfurt macht? Es gibt auch hübscher eingerichtete Apartments. Bild: Cornelia Sick

Apartmenthäuser bieten wenig Platz zu hohen Preisen. Lange will niemand in den Mini-Wohnungen bleiben – urbanes Leben kann hier nicht entstehen. Die Stadt hält den Markt für gesättigt.

          Ein zum Sofa umbaubares Bett, ein Tisch, zwei Stühle, eine Küchenzeile und ein kleines Bad: Viel passt nicht in eine Ein-Zimmer-Wohnung. Das möblierte Wohnen hat seinen Preis: 40 Euro pro Quadratmeter – solche Mieten sind in modernen Apartmenthäusern keine Seltenheit. Weil die Kleinstwohnungen kompakt geschnitten sind, liegt die monatliche Belastung in der Regel bei rund 1000 Euro, inklusive Internet. „Das ist für viele die Schmerzgrenze“, sagt Benjamin Oeckl. Sein Unternehmen Belform hat sich auf die Möblierung von Apartmenthäusern spezialisiert und plant – nach Projekten in München, Düsseldorf und Berlin – derzeit sein erstes Vorhaben im Bankenviertel. Die Einrichtung der Kleinstwohnungen soll nicht nur funktional und haltbar, sondern auch gemütlich sein. Da werden Betten mit einem Handgriff zum Sofa. Die Küchenzeile verschwindet unter einer Abdeckplatte. Und der Tisch wird an die Wand geklappt.

          Rainer Schulze

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Statistisch gesehen, werden die meisten Apartments für drei bis sechs Monate genutzt, bis zum Mieterwechsel. Oeckl meint, die Mikro-Apartments seien ein Zuhause auf Zeit und wendeten sich an eine reisefreudige Klientel, die ihre Wohnung nur vorübergehend brauche und nach einer beruflichen Zwischenstation wieder weiterziehe. „Viele unserer Kunden mögen es einfach und flexibel. Sie wollen alles inklusive, sich um nichts kümmern und sich auf die Arbeit konzentrieren“, sagt Oeckl und vergleicht die Apartments mit Werkswohnungen. Oft zahle die Firma bei einer beruflichen Außenstation nämlich einen Zuschuss zur Miete. „Man sollte den Wohnungsmarkt viel breiter betrachten. Es braucht auch andere Wohnformen.“ Seine These: Gäbe es die Apartmenthäuser nicht, drängten noch mehr Wohnungssuchende auf den ohnehin schon umkämpften Wohnungsmarkt.

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