https://www.faz.net/-gzg-a7yb8

Frankfurter Bahnhofsviertel : Messerstecher kam Anfang Januar aus der Psychiatrie

Ungewissheit nach der Attacke: Nach einer Messerattacke bewacht ein bewaffneter Polizist eine Straße im Bahnhofsviertel. Bild: Lucas Bäuml

Nach der Attacke auf vier Menschen im Frankfurter Bahnhofsviertel soll der Messerstecher einem Haftrichter vorgeführt werden. Der Jurist hat ihn in die Psychiatrie überwiesen. Dort war der Angreifer schon einmal.

          1 Min.

          Der 42 Jahre alte Mann, der am Dienstag im Bahnhofsviertel vier Menschen mit einem Messer zum Teil schwer verletzt hat, ist am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt worden. Der erließ die Unterbringung in einer Psychiatrie, wie es die Staatsanwaltschaft zuvor beantragt hatte. Dem Vernehmen nach war der Beschuldigte erst vor drei Wochen aus einer solchen Einrichtung entlassen worden.

          Katharina Iskandar

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Dort befand er sich nach Informationen der F.A.Z.  von November vergangenen Jahres bis Anfang Januar wegen einer „psychotischen Störung mit Symptomen einer Schizophrenie“. Gegenüber der Polizei soll der Beschuldigte nach der Tat angegeben haben, er habe „ins Gefängnis kommen wollen“. Dem Haftrichter sagte er dem Vernehmen nach, er habe „keine Erinnerung mehr an die Tat“.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          F.A.Z. PLUS:

            F.A.Z. digital

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Ausgezeichnet: Dieses Foto des dänischen Fotografen Mads Nissen, das eine brasilianische Krankenschwester und eine 85 Jahre alte Frau zeigt, ist zum „World Press Photo 2021“ gewählt worden.

          Mutante in Brasilien : Ein Schreckgespenst mit dem Namen P.1

          Die Intensivstationen in Brasilien sind zu mehr als der Hälfte mit Patienten unter 40 Jahren belegt. Der rasche Anstieg der Infektionen könnte mit der Mutante P.1 zusammenhängen – auch zuvor bereits Infizierte sind nicht sicher.
          In Flensburg zu Hause: Andrea Paluch, Schriftstellerin, Musikerin, Dozentin, Sängerin, geht ihren eigenen Weg.

          Andrea Paluch : Sie geht ihren eigenen Weg

          Andrea Paluch, die Frau von Robert Habeck, hat ein Buch geschrieben. Liest man darin die Zukunft ihres Mannes? Eher nicht – denn Männer sind in dem Buch mit Absicht abwesend.
          Sensitivitätslücke? Eine Helferin hält einen Teststab in einem Testzentrum in Hannover

          Zu hohe Erwartungen : Die Enttäuschung mit den Schnelltests

          Schnelltests haben die Erwartungen vieler Bürger und Politiker enttäuscht. Die Tests haben falsche Sicherheit verbreitet. Fachleute kritisieren die „Sensititivitätslücke“.