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Frankfurter Bahnhofsviertel : Messerstecher kam Anfang Januar aus der Psychiatrie

Ungewissheit nach der Attacke: Nach einer Messerattacke bewacht ein bewaffneter Polizist eine Straße im Bahnhofsviertel. Bild: Lucas Bäuml

Nach der Attacke auf vier Menschen im Frankfurter Bahnhofsviertel soll der Messerstecher einem Haftrichter vorgeführt werden. Der Jurist hat ihn in die Psychiatrie überwiesen. Dort war der Angreifer schon einmal.

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          Der 42 Jahre alte Mann, der am Dienstag im Bahnhofsviertel vier Menschen mit einem Messer zum Teil schwer verletzt hat, ist am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt worden. Der erließ die Unterbringung in einer Psychiatrie, wie es die Staatsanwaltschaft zuvor beantragt hatte. Dem Vernehmen nach war der Beschuldigte erst vor drei Wochen aus einer solchen Einrichtung entlassen worden.

          Katharina Iskandar

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Dort befand er sich nach Informationen der F.A.Z.  von November vergangenen Jahres bis Anfang Januar wegen einer „psychotischen Störung mit Symptomen einer Schizophrenie“. Gegenüber der Polizei soll der Beschuldigte nach der Tat angegeben haben, er habe „ins Gefängnis kommen wollen“. Dem Haftrichter sagte er dem Vernehmen nach, er habe „keine Erinnerung mehr an die Tat“.

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