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Max, der Verbrechensbekämpfer : Populärer Gorilla vom Main erhält Denkmal in Johannesburg

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Auch er hier, Makoko, lebt in Johannesburg und stammt aus Deutschland - wie sein Artgenosse Max, der nun geehrt wird Bild: picture-alliance/ dpa/dpaweb

Südafrikas Polizei könnte einen wie ihn angesichts der Übergriffe aus Ausländer wohl gut gebrauchen. Aber Max, der Verbrechensbekämpfer, ist schon seit vier Jahren tot. Jetzt ehrt Johannesburg den in Frankfurt geborenen Gorilla, der zur Symbolfigur der Kriminalitätsbekämpfung wurde.

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          Der im Frankfurter Zoo geborene Gorilla Max hat als erfolgreicher Verbrechensbekämpfer ein Denkmal im Zoo der südafrikanischen Metropole Johannesburg bekommen. Die lebensgroße Bronze-Skulptur wurde neben dem Affen-Gehege aufgestellt, wie die nationalen Medien am Samstag berichteten. Der 2004 im Alter von 33 Jahren gestorbene Silberrücken war eine der populärsten Attraktionen des Zoos.

          Max hatte 1997 einen vor der Polizei in sein Gehege geflüchteten Gangster verprügelt und war so zur Symbolfigur für die Kriminalitätsbekämpfung im Land geworden. Die nationalen Medien ernannten ihn zum Schlagzeilen-Macher des Jahres. Der Gorilla wurde 1970 im Frankfurter Zoo geboren und kam ein Jahr später nach Johannesburg.

          Die Ehrung erfolgt zu einer Zeit, in der Südafrika mit zahlreichen Übergriffen vor allem auf Flüchtlinge aus Zimbawe und Menschen aus anderen afrikanischen Staaten Schlagzeilen macht. Die Zugewanderten werden von Einheimischen beschuldigt, ihnen Arbeitsplätze wegzunehmen. Südafrika hat eine Arbeitslosenquote von mehr als 30 Prozent (Südafrika: Einheimische gegen Fremde).

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