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Wegen Unfalls in Frankfurt : Mann getötet: Mehrere Jahre Haft wegen Totschlags für Raser

  • Aktualisiert am

Urteil: Weil er mit 142 statt 70 Stundenkilometern zwei rote Ampeln überfahren und bei einem Crash ein Mann starb, soll ein junger Mann für Jahre hinter Gitter Bild: Picture-Alliance

Mit 142 statt der erlaubten 70 Kilometer je Stunde überfahrt er in Frankfurt zwei rote Ampeln. Bei einem Crash mit einem anderen Auto stirbt dessen Fahrer. Nun bekommt der junge Unfallverursacher vor Gericht die Quittung.

          Kein illegales Wettrennen, aber ein tödliches Imponiergehabe: Das Landgericht Frankfurt hat am Montag einen Autofahrer wegen Totschlags und Straßenverkehrsgefährdung zu fünf Jahren Haft verurteilt.

          Er hatte im April 2015 auf der Mainuferstraße in Frankfurt-Schwanheim mit 142 statt 70 Stundenkilometern zwei rote Ampeln überfahren. An einer Autobahnabfahrt war er mit dem Fahrzeug eines 43 Jahre alten Mannes zusammengestoßen, der Mann starb noch am Unfallort.

          Der Unfallverursacher ist inzwischen 24 Jahre alt, damals war er erst 20. Daher wurde vor der Jugendstrafkammer verhandelt. Das Gericht wertete den Vorfall zwar nicht als illegales Wettrennen, wohl aber als „spontanes Imponiergehabe“. Den Tod anderer Verkehrsteilnehmer habe der Fahrer billigend in Kauf genommen.

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