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Maincafé trauert um Mitarbeiter : Der Raser-Unfall bleibt rätselhaft

An der Unfallstelle in Sachsenhausen legen Menschen Blumen und Kerzen nieder. Bild: dpa

Die bei einer mutmaßlichen Raser-Fahrt getöteten Menschen waren Mitarbeiter des Frankfurter Maincafés. In den sozialen Medien drücken Besucher und Anwohner ihre Anteilnahme aus. Die Motivation des Fahrers bleibt unklar.

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          Drei Tage nach der Raser-Fahrt in Sachsenhausen, bei der zwei Menschen getötet worden waren, sind die Hintergründe noch immer offen. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte, gibt es „keine Erkenntnisse zur inneren Motivationslage“ des 38 Jahre alten Fahrers. Die Ermittlungen konzentrierten sich weiter auf die Untersuchung des Autos. So könnten beispielsweise Deformationen Aufschluss geben über die Geschwindigkeit, mit der das Fahrzeug die beiden Fußgänger erfasst habe. Zudem dauere die technische Auswertung der elektronischen Systeme am Fahrzeug sowie sämtlicher Verkehrssysteme in der Stadt, wie Geschwindigkeitsmessstellen, weiter an.

          Katharina Iskandar

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Matthias Trautsch

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Wie die Polizei am Montag mitgeteilt hatte, war der Darmstädter in seinem Peugeot 208 an jenem Samstagnachmittag möglicherweise schon aufgefallen, bevor er gegen 14.30 Uhr an der Kreuzung von Mörfelder Landstraße und Oppenheimer Landstraße eine rote Ampel missachtet und zwei Fußgänger erfasst hat. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten, erhofften sie sich durch die Auswertung dieser technischen Daten und Verkehrsvideos Rückschlüsse auf die Fahrweise des Beschuldigten.

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