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Mahnwache für Raser-Opfer : Eine Straße als „nahbare Bedrohung“

  • -Aktualisiert am

Unter den Besuchern der Mahnwache war die Sorge um die eigene Sicherheit im Verkehr zu spüren. Bild: Wonge Bergmann

150 Menschen haben der beiden Fußgänger gedacht, die in Frankfurt am Samstag ums Leben kamen. Ein Autofahrer hatte eine rote Ampel missachtet und die Männer mit seinem Wagen erfasst.

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          „Das war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis hier etwas passiert“, sagt Pauline Buchholz, Anwohnerin der Mörfelder Landstraße in Sachsenhausen. Sie ist eine von rund 150 Frankfurtern, die am Donnerstag zur Mahnwache am Ziegelhüttenplatz gekommen sind, um Marius B. und Oliver A. zu gedenken und Blumen am Unfallort niederzulegen.

          Die beiden 31 und 40 Jahre alten Männer sind am Samstag als Fußgänger unterwegs gewesen, als ein Raser an der Kreuzung von Mörfelder Landstraße und Oppenheimer Landstraße sie erfasste und so schwer verletzte, dass sie anschließend im Krankenhaus starben.

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