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Lokaltermin „Trares“ : Feine Würze, zarter Pulpo

Ein Döschen Kaviar gibt es als Vorspeise, dazu etwas Schnittlauch und Crème double. (Symbolbild) Bild: AFP

Im Trares im Frankfurter Nordend finden Erdbeeren zu Basilikumeis und Bohnen zum Fisch. Wer eine originelle, produktbetonte Küche mit moderaten Preisen sucht, ist hier richtig.

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          Im August 2015 hat Christopher Crell im Frankfurter Nordend das Trares eröffnet, in den Räumen eines zuvor griechischen Restaurants. Und als er das tat, hatte das Ausgeh-Eck rund um den Merianplatz mit einem Schlag gewonnen: einen schönen Treffpunkt, aufwendig saniert, ansprechend, aber nicht manieriert eingerichtet. Crell, ein Koch und sein Geschäftspartner Christian Weber, ein aus dem Geldgeschäft ausgestiegener Investmentbanker, hatten aus einem mehrere Hundert Quadratmeter großen Etablissement eine Mischung aus Edelkneipe, Bar und Restaurant gemacht, mit einer Terrasse vor der Tür.

          Jacqueline Vogt
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Das Angebot vereinte gut gemachte Simplizität und eine eher ins Gourmethafte tendierende Küche, mit der Zeit pendelte es sich beim eher Lockeren ein. Inzwischen hat das Lokal, das seinen Namen nach der Besitzerin des Hauses hat, neue Betreiber; Küchenchef René Postel und Restaurantleiter Thierry Felden haben in verschiedenen guten Häusern in Frankfurt gearbeitet, unter anderem in der Frankfurter Botschaft.

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