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Lokaltermin „Moriki“ : Gerollt und verpackt

Schöne Auswahl, fertig gepackt: Sashimi, Nigiri, Maki und rechts vorne eine Rolle mit Lachs Bild: Wonge Bergmann

Sushi zum Mitnehmen: Das Restaurant „Moriki“ hat eine Filiale für sein Außer-Haus-Geschäft eröffnet. Auf der Karte stehen neben köstlichen Klassikern auch Freesytle-Kreationen, die Spaß machen.

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          Als in den Bankentürmen und in den Kanzleien in der Frankfurter Innenstadt noch Normalbetrieb herrschte, hieß das für das „Moriki“ im Erdgeschoss der Deutschen Bank an der Taunusanlage gemeinhin: alle Tische belegt, mittags und abends. Nach dem zweiten Lockdown ist das Restaurant wieder gut besucht, auf der Terrasse vor allem. So voll, wie es jahrelang war, scheint es aber noch nicht wieder zu sein. Das mag daran liegen, dass zur Zeit Restaurantgäste allgemein vor allem draußen sitzen wollen. Es kann aber auch daran liegen, dass viele „Moriki“- Fans das Take-away-Angebot des Lokals nutzen, das es seit vergangenem Jahr gibt. Unlängst haben die „Moriki“-Macher dafür an der Bockenheimer Landstraße eine Filiale mit Abhol-Theke eingerichtet, das „Moriki to Go“. Von dort aus werden nun auch online oder telefonisch getätigte Bestellungen ausgeliefert.

          Jacqueline Vogt
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Schon kurz nach der Eröffnung des ersten „Moriki“, das von den Frankfurter Hoteliers Alex Urseanu und Micky Rosen mit dem Berliner Koch und Szene-Gastronomen The Duc Ngo aufgemacht wurde, zeigte sich das Konzept als erfolgreich. Zentral gelegen, mit gutem Essen, aber ohne Fine-Dining-Ansprüche, die sich in einer Atmosphäre äußern, die von denen, die mit klassischer Spitzenküche wenig anfangen können, gerne als steif beschrieben wird. Zu dem vietnamesisch-asiatisch-japanisch-Angebot im „Moriki“ würde das auch nicht passen. Beste Empfehlung sind die Sushi, die wie alles andere von sehr guter Produktqualität sind. Auf der Karte stehen neben klassischen Maki und Nigiri auch Freestyle-Kreationen eher kalifornisch inspirierter Machart, „Extreme Rolls“ etwa, die Spaß machen mit Details wie beispielsweise einer Hülle aus gepopptem Reis.

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