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Neues Tonic von Thomas Henry : Weniger Zucker, mehr Kräuter

Das Botanical Tonic ist ein guter Begleiter für Gins mit mediterranen Aromen. Bild: Thomas Henry

Der Markt für Tonic Water ist mit dem Gin-Boom enorm gewachsen. Die Berliner Marke Thomas Henry hat jetzt zwei neue Sorten vorgestellt. Sie sind milder als üblich, aber sehr aromatisch.

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          Seit mehr als zehn Jahren schwappt die Gin-Welle durch die Lande. Und es ist kein Ende abzusehen, denn noch immer kommen alle paar Wochen neue Wacholderschnäpse auf den Markt, und die Leute mixen und trinken, was die Flaschen hergeben. Eng verbunden mit diesem Boom ist ein zweiter, der zwar nicht so viel Aufmerksamkeit erregt, aber nicht minder erstaunlich ist: Es ist die Tonic-Water-Welle, die sich im Zuge der Gin-Euphorie entwickelt hat. Mixten früher praktisch alle ihre Gin-Tonics mit Schweppes, haben sie heute die große Auswahl.

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          Peter Badenhop
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Es gibt die klassischen Bitter-Limonaden inzwischen auch hierzulande von Dutzenden Herstellern und in Dutzenden Ausführungen. In Deutschland ist die Berliner Tonic-Water-Marke Thomas Henry einer der großen Profiteure dieses Booms. Oder besser: einer der großen Protagonisten, die seit 2010 zum Aufblühen des Tonic-Marktes beigetragen haben.

          Jüngste Kreation

          Benannt nach einem englischen Apotheker und Chemiker, der Ende des 18. Jahrhunderts neben Jacob Schweppe einer der Ersten war, der Sodawasser produzierte, ist die Marke mittlerweile eine der bekanntesten und beliebtesten im Land. Das Portefeuille des Unternehmens umfasst inzwischen gut ein Dutzend Softdrinks, vom schlichten Soda bis zum erstaunlichen Coffee Tonic.

          Die jüngste Kreation ist das Botanical Tonic. Einen Hauch von Holunder kann man noch herausschmecken. Aber im Vordergrund stehen die Blüten- und Kräuternoten, die diesem besonders milden Filler seinen Charakter geben sollen. Die Berliner kommen mit dieser  neuen Sorte gleich zwei Trends nach: zum einen der wachsenden Nachfrage nach weniger bitteren und dafür kräutigeren Tonics, die zur steigenden Zahl von mediterranen Gins passen, und zum anderen dem Wunsch der Verbraucher nach weniger süßen Füller-Limonaden für ihre Drinks. Mit einem deutlich reduzierten Zuckergehalt und einem milden Aromenspektrum soll das Botanical Tonic deshalb das alte Elderflower Tonic von Thomas Henry ablösen.

          Einen weiteren Schritt in diese Richtung gehen die Berliner Limonadenmacher mit ihrer zweiten neuen Sorte, dem Dry Tonic. Noch einmal deutlich weniger süß und mit einer markanten Zitrusnote ausgestattet, lässt dieser Filler dem Gin, den er begleitet, viel aromatischen Raum und wird – wie auch das Botanical Tonic – zusammen mit einem Wermut zu einem animierenden, alkoholarmen Longdrink.

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