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Lokaltermin : Roastbeef und veganer Käsekuchen

Klare Linie: Nadine Müller ist Geschäftsführerin der Kameha Suite. Bild: Jacqueline Vogt

Das Pop-up-Dinner-Lokal Kameha Suite in Frankfurt zeigt, wie köstlich veganes Essen und kulinarischer Mainstream sein können. Das Ergebnis: gut abgeschmecktes Soulfood.

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          Nur bis Ende Oktober will die Kameha Suite in Frankfurt ein Pop-up-Dinner-Lokal betreiben, das in einem früheren Lagerraum des historischen Gebäudes eingerichtet wurde. Einige der Gerichte, die in dieser Zeit angeboten werden, sind vegan. Und ein schönes Beispiel dafür, wie weit sich die Komposition von tierproduktefreiem Essen in den kulinarischen Mainstream hineinbegeben und doch eine eigene Note behalten kann.

          Jacqueline Vogt

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Die Kameha Suite befindet sich in der ehemaligen Hauptverwaltung der Allianz schräg gegenüber der Alten Oper, das Haus heißt in der Stadt nur die alte Allianz-Villa. Das mehrstöckige Gebäude mit einem beeindruckenden marmornen Treppenhaus, seinen Räumen mit enormer Höhe und großen Fenstern, ist fürs Ausgehen und Feiern wie gemacht. In Vor-Corona-Zeiten war die Villa zuletzt ein Ort vor allem für geschlossene Veranstaltungen, öffentlich waren und sind ein täglicher Mittagstisch und die Bar. Weil das Geschäft mit Firmenfesten nach wie vor so gut wie brachliege, begebe sich das Team jetzt auf neue Wege, hieß es bei der Ankündigung des Pop-up-Projekts. Mit ihm knüpfen die Betreiber an Zeiten an, als das Restaurant im Haus auch abends offen war – was der immer stärker gewordenen Nachfrage nach Veranstaltungen wegen aufgegeben worden war.

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