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Lokaltermin : Pastrami und BBQ-Wurst

Wie an der Ostküste: bei „Mr. Pastrami“ im Frankfurter Westend Bild: Peter Badenhop

Ostküste im Westend: Bei „Mr. Pastrami“ werden Fleischscheiben mit ihrer würzigen Kruste für die Original-Variante mit Kraut, Karotten, Gewürzgurke und Russian Dressing zwischen zwei dicke Brotscheiben gepackt und dann geröstet.

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          James und David Ardinast waren die Ersten. Die Gastronomen-Brüder haben Pastrami nach Frankfurt gebracht. Und noch immer dürften die Sandwiches, die sie in ihrem Bahnhofsviertellokal „Maxie Eisen“ servieren lassen, der Maßstab für diese New Yorker Spezialität sein. Längst gibt es das gepökelte, geräucherte, gegarte, marinierte und schließlich hauchdünn aufgeschnittene Rindfleisch aber auch anderswo in der Stadt, es ist wie in Berlin auch in der Mainmetropole zur angesagten Mode-Speise geworden. Aber erst jetzt haben die Ardinast-Brüder eine ernstzunehmende Konkurrenz bekommen: Zusammen mit zwei Freunden hat Hasan Günay im Juni an der Feldbergstraße einen kleinen Imbiss mit dem Namen „Mr. Pastrami“ eröffnet – und was dort über die Theke geht, kann sich wirklich sehen lassen.

          Peter Badenhop

          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Dabei ist das Angebot in dem mit grünen Kacheln, roten Wänden, schlichten Regalen und Bistro-Möbeln ausgestatteten Laden nicht besonders groß: Es gibt im Grunde nur Pastrami-Sandwiches in drei Varianten für je 8,50 Euro, einen Salat für 6,50 Euro und eine Art Pastrami-Grillwurst, die, als BBQ-Wurst angepriesen, in der kleinen Küche des Lokals auf einem Grill gebrutzelt und dann mit Meerrettichsenf für 3,50 Euro serviert wird. Günay und seine beiden Mitstreiter konzentrieren sich auf das, was sie seit gut anderthalb Jahren schon jeden Samstag auf dem „Markt im Hof“ in Sachsenhausen mit großem Erfolg unter die Leute gebracht haben. Und sie tun sehr gut daran.

          Fleischscheiben mit einer würzigen Kruste

          Im Mittelpunkt steht bei ihnen die hausgemachte Pastrami, deren Wurzeln in der jüdischen Küche Osteuropas liegen und die an der gesamten amerikanischen Ostküste zu den beliebtesten Sandwichbelägen gehört. Bei „Mr. Pastrami“ werden die Fleischscheiben mit ihrer würzigen Kruste für die Original-Variante mit Kraut, Karotten, Gewürzgurke und Russian Dressing zwischen zwei dicke Brotscheiben gepackt und dann kurz im Kontaktgrill geröstet. Die Versionen „Honey Apple“ und „BBQ Cheese“ werden mit Honigsenf und Apfelkraut beziehungsweise BBQ-Soße, Cheddar und roten Zwiebeln belegt. An die Tische kommen die Sandwiches mit zwei Dips, einer Dattel-Chili-Creme und Kräuterschmand. Überzeugend im Geschmack sind alle drei Varianten – genau wie die ebenfalls hausgemachte BBQ-Wurst, die aussieht wie eine Rindswurst, aber ein anderes, viel intensiveres Aroma hat.

          In einem offenen Kühlschrank gegenüber dem Verkaufstresen stehen Getränke für die Gäste bereit: Wasser, Säfte, Limonaden und sogar ein paar Flaschen Wein. Außerdem gibt es Kaffee und verschiedene Teesorten. Mehr muss es aber auch gar nicht sein. Denn bei „Mr. Pastrami“ ist der Name schon Programm genug.

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