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Lokaltermin : Mit Zwiebelstampf und Saint-Pierre

Ursprünglich: Aus Süßkartoffeln wie diesen hier macht die Küche des Gasthauses „Ursprung“ gerade geschnittene Pommes. Bild: dpa

Dieses Haus verspricht „Liebe zur deutschen Küche“. Tatsächlich geht es im „Ursprung“ in Dreieich ziemlich querbeet zu. Es bietet viel für Leute, die Solides mögen. Wir haben für Sie hineingeschmeckt.

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          In diesem Lokal in Dreieich ist schon viel passiert. Vor sieben Jahren hatte sich darin ein junger Koch selbständig gemacht, und es gab im „Jakobs“ feine, hocharomatische Gerichte. Daniel Schönberger, seit kurzem im Frankfurter Literaturhaus tätig, konnte aus dem Vollen schöpfen damals. Sein Vermieter war eine zum Strabag-Konzern gehörende Catering-Gesellschaft, die wenig später allerdings beschloss, ihre öffentlichen Restaurants aufzugeben.

          Jacqueline Vogt

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Die Besitzerin des Hauses suchte dann einen Betreiber mit gutbürgerlicher Ausrichtung. Der erste, den sie fand, hielt nicht lange durch, Angebot, Umsetzung und Erwartungen des Publikums wollten nicht zusammenpassen. Inzwischen heißt das Lokal in einer alten Forsthaus-Remise, das direkt neben dem Buchschlager Bahnhof liegt, „Ursprung“. Und Küche und Service haben offensichtlich zu dem gefunden, was an dieser Stelle gewollt ist.

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