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Lokaltermin bei „Franziska“ : Klopse in großer Höhe

Essen mit Aussicht: Blick in das Frankfurter Skyline-Restaurant „Franziska“ Bild: Wonge Bergmann

Das „Franziska“ im Henninger Turm bietet eine Spitzen-Aussicht. Das Essen dazu ist bodenständig, aber nicht bieder. Auf dem Grat zwischen Herzhaftigkeit und Deftigkeit halten die Köche die Balance.

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          Es gilt vielleicht auch für Städte, was Karl Kraus über die Worte schrieb: je näher man sie ansehe, desto ferner schauten sie zurück. Ein bisschen Distanz kann jedenfalls nie schaden. Auch nicht zu Frankfurt, der kleinen Großstadt, in der ein riesiger Bauboom das Leben am Boden mitunter drangvoll eng macht. Wer das mal in aller Ruhe von oben sehen will: Das einzige Rooftop-Restaurant in Frankfurt, das „Franziska“ in der Spitze des Henninger-Turms, ist dafür ein guter Ort. Es befindet sich in 140 Metern Höhe, ist rundum verglast. Die Skyline und das Land drum herum liegen einem dort zu Füßen.

          Jacqueline Vogt
          Ressortleiterin der Rhein-Main-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Pächter Christian Mook, der in Frankfurt Lokale mit verschiedenen kulinarischen Konzepten betreibt, unter anderem den „Ivory Club“ mit Steaks und indischem Essen und das „Mon Amie Maxi“ mit französischem, hat sich für das „Franziska“ als Motto eine modernisierte deutsche Küche ausgedacht. Das solle, hat er vor der Eröffnung gesagt, der Tatsache Rechnung tragen, dass der Turm in der Geschichte der Stadt tief verwurzelt sei, Lokalen mit typisch einheimischer Couleur wolle er aber keine Konkurrenz machen.

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