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Lokaltermin im „Trares“ : Thunfisch und Popcorn

Vorspeise: Jakobsmuschel mit weißer Schokolade, Wasabi, Bergamotte, Äpfel, Radieschen und Sprotten Bild: Wonge Bergmann

Lebendig, unprätentiös, anspruchsvoll: Das „Trares“ im Frankfurter Nordend ist ein modernes Gasthaus mit einem innovativen, aber bodenständigen Stil.

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          Diese Räume beherbergten einmal eine Institution. Jahrelang traf sich die halbe Stadt im „Knossos“ und freute sich über dessen modernisierte griechische Küche. Das ging lange gut, dann kam der Niedergang, der armselige Versuch, hellenische Gastlichkeit mit amerikanischem Steakhaus-Charme zu verbinden, und schließlich das klägliche Aus.

          Peter Badenhop
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Gastronomie schreibt mitunter traurige Geschichten – und manchmal gehen sie am Ende doch gut aus. In diesem Fall hat Christopher Crell fürs Happy-End gesorgt. Der dank seiner innovativen Ideen in der „Crell Cuisine“ zum Liebling der Frankfurter gewordene Koch hat die traditionsreichen Räume an der Luisenstraße in den vergangenen drei Jahren zu neuer Blüte geführt. Dort wo einst die Wirtschaft „Zum Ochsenwirt“ und später das „Knossos“ die Gegend um den Merianplatz belebten, hat er mit seinem „Trares“ – benannt nach der Besitzerin des Hauses – ein modernes Gasthaus mit urbanem Charme und inspirierter, zugänglicher Küche etabliert.

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