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Lokaltermin im „Kavos“ : Ouzo, Tarama und Moussaka

Mezedes-Variationen: Krautsalat, Oktopus-Salat, eingelegte Rote Bete, Fetakäse, Melitzanosalata, Tirosalata, Fava und Tarama aus Seehechtkaviar. Bild: Wonge Bergmann

Vor knapp einem Jahr hat Kostas Papadopoulos sein Restaurant „Kavos“ in Wiesbaden eröffnet – und setzt damit inzwischen Maßstäbe für eine authentische griechische Küche mit Anspruch.

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          Den Ouzo gibt es vorweg. Auf Eis, mit ein paar Tropfen Wasser – so wie man ihn in Griechenland trinkt. Nicht aufs Haus, sondern als ganz normalen Aperitif, der den Appetit und die Sinne anregt. Das Gläschen Schnaps, das der Kellner in den meisten griechischen Restaurants nach dem Essen gewissermaßen als Abschiedsgruß an den Tisch bringt, ist im „Kavos“ ein Tsipouro, klassischer griechischer Tresterbrand, weich und aromatisch.

          Peter Badenhop
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Allein schon der Umgang mit dem Schnaps zeigt, dass es bei Kostas Papadopoulos nicht wie bei jedem x-beliebigen Griechen zugeht. Der Mann, der seit vielen Jahren in der Gastronomie tätig ist, einen Weinhandel betreibt und griechische Weine importiert, setzt mit seinem kleinen, vor knapp einem Jahr eröffneten Restaurant an der Wiesbadener Grabenstraße, nur ein paar Schritte vom Landtag entfernt, kompromisslos auf Authentizität. Bei ihm gibt es kein Gyros mit Pommes und Tsatsiki, keinen Schweinefleischspieß mit einem Berg Reis und eingelegter Deko-Peperoni, sondern anspruchsvolle griechische Tavernen-Küche nach den Rezepten seiner Oma Elpida.

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