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Lokaltermin : Vom Fond bis zur Wurst

Ein Mann, drei Berufe: Mario Furlanello in seinem Bornheimer Ratskeller. Bild: Wonge Bergmann

Wie in der Sterneküche, aber gutbürgerlich: Im Bornheimer Ratskeller ist bis auf die Milchprodukte und das Brot alles aus hauseigener Herstellung.

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          Um 12 Uhr mittags hat Mario Furlanello die ersten drei Stunden seines Arbeitstages hinter sich und die nächsten acht vor sich. Zum Gespräch solle man kommen, wann es gut passe, hatte er am Telefon gesagt, „ich bin hier, jeden Tag“. Muss er auch sein, denn sein Programm ist üppig. Morgens nimmt der Betreiber des Bornheimer Ratskellers seine Waren an, ganze Schweine zum Beispiel, die er dann zerlegt. Er macht Würste, kocht Fonds und Saucen. Wenn gegen 13 Uhr seine Köche ihren Dienst beginnen, ist die Basis für vieles, das sie zubereiten werden, fertig.

          Jacqueline Vogt

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          An einem sonnigen Vormittag macht Furlanello gutgelaunt das große grüne Tor zum Hof des Ratskellers auf. Hinter dem Gebäudensemble tut sich eine weite gekieste Fläche auf, kastanienbestanden, mit einer Pergola am Ende und einem runden Eckturm. Es ist ein Gastgarten, größer als ihn die Gerbermühle am Mainufer hat, ein Ort mit einem wunderbaren Blick.

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