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Lokaltermin : Hirsch-Paté und Lamm

Mehr Licht: Geschäftsführer Oreste Diedert hat das Gasthaus mit seinen Geschwistern renoviert. Bild: Wonge Bergmann

Das „Landhaus Diedert“ in Wiesbaden steht für traditionelle Gastlichkeit – daran hat auch die behutsame Renovierung des Familienbetriebs nichts geändert.

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          Es sagt und schreibt sich so leicht, und ist deshalb oft nichts weiter als eine Floskel. Aber auf diesen Familienbetrieb trifft es uneingeschränkt zu: Das „Landhaus Diedert“ ist eine Institution. Zumindest in Wiesbaden. Gefühlt haben schon Generationen von Landeshauptstädtern in dem Ensemble aus Hotel und Restaurant im dörflichen Stadtteil Klarenthal ihre Konfirmation, Hochzeit oder Geburtstage gefeiert. Die Familie Diedert hat das Gebäude auf den Grundmauern des einstigen Klarissenklosters Klarenthal Ende der siebziger Jahre restauriert und im Stile eines rustikalen, französischen Landhauses gestaltet. Es gibt einen großzügigen Gastraum und eine schöne Terrasse, auf der die Gäste unter großen Bäumen im Grünen sitzen. Die Atmosphäre ist familiär, das Publikum anspruchsvoll, aber unprätentiös, die Küche orientiert sich an regionalen und französischen Klassikern und glänzt mit Beständigkeit statt Innovation. Kurzum: Wer bei den Diederts einen Tisch reserviert, der weiß, was ihn erwartet.

          Peter Badenhop
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Mit einer umfassenden Renovierung vor knapp einem Jahr haben Geschäftsführer Oreste Diedert und seine Geschwister Laurent und Florence mehr Licht und Leichtigkeit in die Gaststube gebracht, ohne die von ihren Gästen geschätzte Gediegenheit zu verspielen. Überall dominieren die Farben Weiß und Braun und die Materialien Holz und Stein, die Tische sind großzügig gestellt und fein eingedeckt.

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