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Lokaltermin „Das Manico“ : Feines Handwerk und kreative Ideen

Aufwendig angerichtet: Nicht nur beim Kalamansi-Sorbet mit griechischem Joghurt, schwarzen Oliven und Schokolade kommt ein essbares Gitter zum Einsatz. Bild: Wonge Bergmann

Neues im Hotel de France: Zwei junge Gastronomen beleben den alten Standort an der Wiesbadener Taunusstraße mit ihrem ambitionierten Restaurant.

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          Für Gitter hat der Küchenchef anscheinend ein Faible. Das milde Kräutersüppchen mit Paprika-Creme-Tupfern und Kapuzinerkresse verschwindet sogar fast unter einem aus Parmesan gebackenen Gitter-Deckel – und erhält durch diese essbare Zugabe eine angenehm würzige und knusprige Komponente. Auch die Jakobsmuschel kommt mit einem ähnlich strukturierten, wenn auch viel kleineren Schmuck dieser Art an den Tisch. Und bei der spektakulären Komposition aus Kalamansi-Sorbet mit griechischem Joghurt, schwarzen Oliven und Schokolade bildet ein netzartiges Gitter schließlich die optische Grundlage für den prächtig arrangierten Teller.

          Peter Badenhop
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Es ist das erklärte Ziel von Mani Sheini und Nico Striebe, mit ihrem Restaurant „Manico“ frischen Wind in die Wiesbadener Taunusstraße mit ihrer traditionellen Mischung aus edlen Möbel- und Antiquitätenläden und immer mal wieder wechselnder Gastronomie zu bringen. Dafür haben sie sich einen prominenten, aber zuletzt etwas in Vergessenheit geratenen Ort ausgesucht: In den mondänen Räumen des früheren Restaurants „M“ im Hotel de France haben sie sich mit dem Lokal, dessen Name aus ihren Vornamen zusammengesetzt ist, den Traum vom eigenen Betrieb erfüllt – der eine als Küchenchef, der andere als Restaurantleiter.

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