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Lokaltermin : Drinks im Dämmerlicht

Im „Rot & Vogel“: Die Eigenkreation „Black Boom“ Bild: Wonge Bergmann

Frankfurt hat eine sehr lebendige Ausgeh-Szene. Das „Rot & Vogel“ ist eine der unauffälligsten Bars. Doch trotz der ruhigen Atmosphäre ist der Ort keineswegs langweilig.

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          Ganz schön dunkel hier. Die Wände sind schwarz oder grau oder dunkelblau. So genau kann man das gar nicht erkennen. Die Theke hat ebenfalls irgendeine dunkle Farbe, nur die Decke und der künstliche Kamin sind weiß. Ein paar Lampen geben dezentes Licht, im Hintergrund plätschert Elektromusik aus den Lautsprechern. Ja, und viel los ist so früh am Abend auch noch nichts. Aber das dürfte sich noch ändern, zum Trinken gehen die Leute später aus dem Haus, nicht direkt nach der Arbeit. Jetzt ist die Zahl der Gäste noch sehr überschaubar. Zwei Freundinnen plaudern auf einem Sofa an der Stirnseite des Raums, ein Paar sitzt unter einem der großen Fenster und stößt ein ums andere Mal mit seinen Drinks an, und an der Theke lässt sich ein Typ mit Brille und Aktentasche gerade seinen Feierabend-Cocktail servieren.

          Peter Badenhop
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Das „Rot & Vogel“ ist ein wunderbarer Ort. Wunderbar entspannt. Wunderbar unaufgeregt. Nicht nur so kurz, nachdem sich die unscheinbare Tür des Ecklokals für die Gäste geöffnet hat, sondern auch dann, wenn es voller wird. Richtig hoch her geht es in dieser Bar an der Ecke von Rotlind- und Vogelsbergstraße im Frankfurter Nordend eigentlich nie zu. „Feines Trinken“ steht als Motto über dem Eingang, und das sagt alles.

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