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Lokaltermin im Lockdown-Modus : Gans „to go“

Ihre Zeit ist gekommen: Gänse auf freiem Feld, hier in Niedersachsen. In Hessen werden Gänse vor allem, aber nicht nur, in der Rhön und der Wetterau gezüchtet. Bild: dpa

Jetzt ist Hochsaison für Gänse-Essen, doch die Restaurants sind zu. Was passiert mit dem Geflügel? Einige Restaurants bieten das Traditionsessen zum Mitnehmen an.

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          Noch bis Ende des Monats soll der Lockdown für das Gastgewerbe dauern, und nicht wenige fürchten, dass es damit nicht getan sein werde. Das vorübergehende Bewirtungsverbot für Restaurants, Cafés und Imbisse und die Auflage, nur Speisen zum Mitnehmen anzubieten, betrifft deutschlandweit mehr als 220.000 Betriebe, in Frankfurt rund 3000. Und fällt in eine Zeit, in der sonst viele Lokale ein vorherrschendes kulinarisches Thema haben, die Gans. Für den Markt hat das Folgen, die womöglich noch im nächsten Jahr zu spüren sein werden. Kurzfristig ist das Gans-zum-Abholen-Angebot immens gewachsen.

          Jacqueline Vogt
          Ressortleiterin der Rhein-Main-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Große Rittergasse in Frankfurt-Sachsenhausen. Das Restaurant „Zum Grauen Bock“ ist ein gedrungener Bau mit Fenstern, die abends das herausscheinende Licht gelblich-honigfarben machen. In Non-Corona-Jahren war in diesen Wochen der „Graue Bock“ ein Hotspot des Gänseverzehrs. Inhaber Götz Elsässer verkauft im November und Dezember Hunderte Tiere, wochenlang im Voraus müssen Tische für ein Gänse-Essen gebucht werden. Jetzt hängt ein Schild am Lokal, dass man sich die Gänse, fertig zubereitet, für zu Hause abholen könne.

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