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Lokaltermin Geberts Weinstuben : Geradlinig und geschmackvoll

Holz auf dem Boden, an den Tischen Polsterstühle: der Gastraum des Mainzer Traditionslokals Bild: Wonge Bergmann

Die Küche in „Geberts Weinstuben“ stellt das Produkt in den Vordergrund. Die Gäste honorieren es mit Treue: Geberts Weinstuben sind in Mainz eine Institution.

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          In der warmen Jahreszeit mehr Raum: Eine unkomplizierte Vergrößerung ihrer Außenflächen gewährt in diesem Immer-noch-Corona-Sommer auch die Stadt Mainz ihren Restaurants. Und so können die Betreiber von Geberts Weinstuben Leuten, die unter freiem Himmel essen wollen, nicht nur Plätze in dem kleinen, grün bewachsenen Hof des Lokals anbieten, sondern auch Sitzmöglichkeiten vor der Tür und auf einer vormaligen Parkfläche. In diesen Tagen relativer Hitze sind sie oft sämtlich besetzt. Das mag einer wiedererwachten Lust am Ausgehen geschuldet sein, vielleicht ist es aber auch die Treue zufriedener Gäste zu einem der ältesten Betriebe der Stadt.

          Jacqueline Vogt
          Ressortleiterin der Rhein-Main-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Lokale wie Geberts Weinstuben, in Familienhand seit Generationen, gibt es nicht allzu oft: mit Anspruch, aber nicht auf Fine-Dining-Niveau und auch nicht solchen Preisen, unkompliziert wie ein schlichter Treffpunkt in der Nachbarschaft, aber doch kein Ort, den man einfach ein Gasthaus nennen möchte. Und auch nicht eine Maschinerie zur Generierung im Übermaß hoher Umsätze, nicht im schlechten Sinne, aber auch nicht in einem guten, den es durchaus gibt, für Anbieter und Kunden. Beim Aperitif zum Beispiel. Oft ist es damit so wie an diesem Ort: Gast erscheint, bekommt seinen Platz gezeigt, setzt sich. Bekommt die Karten ausgehändigt. Service erscheint sofort, fragt nach einem Aperitif-Wunsch.

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