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Lokaltermin : Fisch gebraten und Fenchel gehobelt

Es ist angerichtet: Eine Leckerei aus dem Restaurant „Aureus“ mitten in Frankfurt Bild: Wonge Bergmann

Mitten in Frankfurt leistet sich ein Edelmetallhändler die Goldkammer, ein Museum. In dem Gebäude befindet sich auch das Restaurant „Aureus“. Ein fairer Ort in einer noblen Ecke. Wir haben für Sie hineingeschmeckt.

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          Unweit des Opernturms und damit verkehrsgünstig gelegen ist das neueste Museum in Frankfurt. Es heißt Goldkammer, wird von einer Schwestergesellschaft der Degussa Goldhandel Gesellschaft betrieben, in einer Villa neben der Degussa. Sein Thema ist die Geschichte des Goldes. Zum Museum gehören eine Tagesbar mit Café und das Restaurant Aureus. Pächter ist der Koch Christian Senff. Der Enddreißiger hat in jungen Jahren bei Christian Bau gearbeitet und später unter anderem in Marburg bei Bernd Siener. In Frankfurt ist er auf vielen Wegen unterwegs, mit Kursen, beratend, und seit ein paar Wochen als Pächter und Küchenchef im Aureus.

          Jacqueline Vogt

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Alles so schick hier: Die Lokale im Goldmuseum sind schön und teuer gestaltet, mit tiefblauen Wänden und handbemalten Tapeten und Samtsesseln zu rustikalen Eichentischen. Es ist eine Mischung, die auf ihre Weise etwas Anheimelndes hat. Kommt die Art der Küche hinzu: Wenn das Aureus insgesamt bleibt, wie es gerade ist, besteht Grund zur Freude. Das Essen ist gut, die Preise sind im Verhältnis zur Qualität moderat, das Ganze findet mitten im Westend statt, ein Gewinn.

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