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Gastro-Check : Frisch und kräuterig

Gastronomie: In dem Restaurant „Rashcook table“ gibt es für die Gäste einen langen Essenstisch. Bild: Wonge Bergmann

Im „Rashcook table“ kommen Crossover-Gerichte mit exotischer Würze auf einen einzigen, langen Tisch. Zwischen den Hotels an der Europa-Allee sorgt das Restaurant für die nötige Abwechslung.

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          Für junge Gastronomen ist es in Frankfurt nicht leicht, geeignete Räume zu finden. Hochfrequentierte Lauflagen sind teuer, und so weichen manche auf Randgebiete aus. Und weil die Stadt klein ist und überall gebaut wird, kann, wer das tut, auch ganz schnell wieder mittendrin sein. So wie Rachid Belhabib in seinem „Rashcook table“ an der Europa-Allee. Hotels stehen ringsum, die zusammen fast 2000 Zimmer aufbieten, von denen die meisten aber kein Restaurant haben, dazu Wohnblöcke, Büros, die Messe ist nicht weit.

          Jacqueline Vogt
          Ressortleiterin der Rhein-Main-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Ein gewachsenes Viertel sieht anders aus, umso besser, wenn es in so einer Umgebung mal ein individuelles Restaurant gibt, in dem nicht Ketten-Convenience, sondern frisch gekochtes Essen auf den Tisch kommt. Bei Belhabib sind es arabisch grundierte Crossover-Gerichte mit hohem Wohlfühlfaktor. Er verwendet viele Hülsenfrüchte, viel Gemüse, prägnante exotische Gewürze. Zu allem gibt er noch eine ordentliche Prise jener Inspiration, die auf allen kulinarischen und gastronomischen Ebenen, vom Imbiss bis zum Gourmetlokal, das Gute vom Bemerkenswerten unterscheidet.

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