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Lokaltermin : „Es darf nicht sandig sein“

Aus heimischer Produktion: Murino in ihrem Hof-Café Bild: Wonge Bergmann

In Frankfurt hat Sabrina Murino kein Eis gefunden, das ihr so gut geschmeckt hätte wie das in Italien. Jetzt hat sie einen eigenen Salon eröffnet und setzt auf die Überzeugungskraft ihrer Aromen – ohne Schnickschnack.

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          Platz ist in der kleinsten Hütte. In der zum Beispiel, die in Frankfurt im Stadtteil Eschersheim steht. Sie ist mintgrün gestrichen und nicht viel mehr als eine holzverschalte Kühltheke: das Herzstück des Eiscafés von Sabrina Murino. Vor acht Wochen hat die Tochter italienischer Gastronomen es im Hinterhof des elterlichen Restaurants „Nuraghe“ eröffnet. Es ist, auch im meteorologischen Herbst, ein sommerlicher Ort unter freiem Himmel. Gegen Regen lässt er sich abschirmen, aber nicht gegen Kälte; im Oktober will Murino ihre erste Saison beenden.

          Jacqueline Vogt

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Mittags um eins, das „Nuraghe“ beginnt sich zu füllen. Eine Viertelstunde später sind die meisten Tische besetzt, viele bestellen Nudelgerichte. Mittagstisch-Atmosphäre, eine typische Szenerie in einem der vielen Lokale dieses Zuschnitts, die es in der Stadt gibt. Vor zwei Jahren haben die Inhaber Achille und Anna Murino, die das italienisch-sardische Restaurant seit 1992 betreiben, expandiert und ein zweites Lokal im Frankfurter Bogen eröffnet. Sabrina Murino hat zu dieser Zeit noch in Mailand Linguistik studiert. Inzwischen konzentrieren sich die Eltern wieder auf Eschersheim und haben die Tochter mit an Bord, räumlich nahe, aber mit einem eigenen Betrieb.

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