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Lokaltermin : Ein Labor des Trinkgenusses

Spaß an der Arbeit: René Soffner (links), und Michel Heinrich, die Besitzer der Frankfurter Kinly Bar. Bild: Wonge Bergmann

Was ist ein guter Drink, wie wird er optimal zubereitet? Darüber denkt der Gründer der Kinly Bar mit seinem Team gerne nach. Und lässt seine Gäste die Ergebnisse der Überlegungen schmecken.

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          Unscheinbarer geht es kaum. Kein beleuchtetes Fenster, kein Hinweis, das Türschild nicht viel größer als eine Visitenkarte, und die Tür verschlossen. Wer die Kinly Bar im Frankfurter Bahnhofsviertel besuchen möchte, muss klingeln. Und pünktlich sein, wenn er nicht auf Einlass warten will. „Wer um sieben kommt, hat gute Chancen auf Plätze“, sagt Inhaber René Soffner. „Später ist dann oft eine Schlange vor der Tür.“ Vor allem für Grüppchen von mehr als zwei Personen wird es schwierig, denn „The Kinly“, wie das Kellerlokal mit knapp 30 Plätzen offiziell heißt, ist sehr beliebt, vielleicht noch mehr, seitdem es unlängst eine Auszeichnung bekommen hat.

          Jacqueline Vogt

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Wenn in der Welt der Bars so etwas wie ein Oscar existiert, dann hat ihn das Branchenblatt „Mixology Magazin für Barkultur“ geschaffen. Seit 13 Jahren vergibt es Preise unter anderem für Hotelbars und Neue Bars in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die jüngste Feier dazu fand im vergangenen Oktober im historischen Kino International in Berlin statt. Vor Hunderten Besuchern wurde dort „The Kinly“ zur Bar des Jahres 2020 ernannt.

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