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Lokaltermin : Handkäs’ am Altstadtrand

Kasseler mit Salat und einem Glas Weißwein im Lokal " Frankfurter Wirtshaus " am Mainkai. Bild: Wonge Bergmann

Das „Frankfurter Wirtshaus“ macht es Touristen und Einheimischen leicht: Es ist nicht zu übersehen, hat viele Plätze und eine schöne Einrichtung. Am Essen hapert es.

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          Einen ähnlich prominenten Platz für ein Lokal muss man in Frankfurt lange suchen: gegenüber dem Eisernen Steg, wo Zigtausende zum Römer laufen oder von dort kommen. Gute Voraussetzungen für ein Lokal, zumal wenn es ein so großes ist wie das „Frankfurter Wirtshaus“ am Eingang zur Altstadt, das vor gut einem Vierteljahr eröffnet worden ist. Innen hat es mehr als 150 Sitzplätze und noch einmal rund 100 weitere draußen. Es hat eine verglaste Front, eine einsehbare Küche, eine rustikal-elegante Möblierung, eine meterhohe Decke, von der mächtige Lampen hängen, die ein angenehmes Licht verbreiten: Es ist ein Ort, dessen Gestaltung seiner prominenten Lage Ehre macht. Ein bisschen anders liegt die Sache, wenn es um das Essen geht: Vom Angebot in einem Lokal an einem touristischen Hotspot braucht man gemeinhin nicht besonders viel zu erwarten, auch nicht in diesem Fall.

          Jacqueline Vogt
          Ressortleiterin der Rhein-Main-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Durchgehend geöffnet, mit frischer regionaler Küche: So bewarb die Binding-Brauerei, die das Restaurant gepachtet und unterverpachtet hat, dieses Objekt vor der Eröffnung. Bei Binding sollen sich zahlreiche Gastronomen um das Lokal beworben haben. Die Betreiber, die schließlich den Zuschlag erhielten, sprachen öffentlich von 250 Mitbewerbern: Cagdas Özdemir und seine Frau Funda.

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