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Literatur : Schweizer Schriftsteller wird 31. Stadtschreiber von Bergen-Enkheim

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Der Schweizer Schriftsteller Peter Weber wird 31. Stadtschreiber des Frankfurter Ortsteils Bergen-Enkheim. Zu seinen Vorgängern zählen Wolfgang Koeppen, Jurek Becker, Eva Demski, Herta Müller und Robert Gernhardt.

          Der Schweizer Schriftsteller Peter Weber wird 31. Stadtschreiber des Frankfurter Ortsteils Bergen-Enkheim. Der 36jährige gehöre unter den jüngeren Autoren zu den eigenständigsten in der deutschen Gegenwartsliteratur, begründete die Jury ihre Wahl. Weber lasse sich auch nicht durch die Forderungen des Literaturmarkts „verführen“.

          Der Autor, der auch als Free-Jazzer in Erscheinung trat, wurde 1993 mit seinem Erstlings-Roman „Der Wettermacher“ bekannt. Mit dem Titel ist ein Jahr lang kostenlose Logis im Stadtschreiberhaus und ein Preisgeld von 15.000 Euro verbunden, wie die Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim am Mittwoch mitteilte.

          Robert Gernhardt, Eva Demski unter Herta Müller unter Vorgängern

          Sein Amt tritt der in Wattwil/Toggenburg gebürtige Weber am 3. September dieses Jahres an. Er wird an diesem Tag von seiner türkischstämmigen Vorgängerin Emine Sevgi Özdamar die Schlüssel erhalten. Die in Berlin lebende Schriftstellerin wurde auch als Regisseurin und Schauspielerin bekannt. Weber, der seine Lesungen auch mit eigener Musik gestaltet, brachte 1999 den Roman „Silber und Salbader“ heraus. 2002 veröffentlichte der Schweizer, ein Eisenbahnfan, die „Bahnhofsprosa“.

          Unter den Stadtschreibern von Bergen-Enkheim finden sich zahlreiche berühmte Namen. Darunter sind Wolfgang Koeppen, Peter Härtling, Peter Bichsel, Jurek Becker, Robert Gernhardt, Wilhelm Genazino, Eva Demski, Herta Müller und Uwe Timm. Die Bergen-Enkheimer bezeichnen ihren Stadtschreiber-Preis als den ältesten in Deutschland. Auch in anderen Städten wie zum Beispiel Mainz gibt es solche Titel.

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