Vier Jahre nach Leichenfund :
„Nicht vermisst“

Lesezeit: 2 Min.
Komplizierte Aufklärungsarbeit: Die „Ikea-Leiche“ stellte die Polizei vor Rätsel.
Vier Jahre nach dem Fund einer Frauenleiche in Nieder-Eschbach steht der Fall kurz vor der Aufklärung. Nun wurde bekannt, dass die DNA-Probe einer Angehörigen für den Ermittlungserfolg entscheidend war.

Als Martina Gabriele Lange vor vier Jahren tot in einem Gebüsch nur wenige hundert Meter entfernt von der Ikea-Filiale in Nieder-Eschbach gefunden wurde, deutete sich an, dass der Fall nicht einfach aufzuklären sei. Arbeiter hatten die Leiche bei Mäharbeiten entdeckt. Die Polizei tat, was sie immer tat. Beamte der Mordkommission kamen, sicherten den Fundort. Dann wurde die Leiche in die Rechtsmedizin gebracht und obduziert. Der Körper wies keine größeren Gewalteinwirkungen auf. Dennoch war klar, dass die Frau getötet wurde. Die Polizei stufte den Fall als Gewaltverbrechen ein, ohne näher auf die Todesumstände einzugehen. „Aus taktischen Gründen“, wie sie sagt. Was allerdings unklar blieb, war die Identität. Vier Jahre lang.

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