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Mysteriöser Skelettfund : Leiche aus Frankfurter Keller identifiziert

Galt seit Dezember 2014 als vermisst: Gabriele Smolka wurde als Leiche identifiziert. Bild: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Die Identität der Leiche, die vor zwei Wochen beim Entrümpeln in einem Keller in Frankfurt gefunden wurde, steht fest. Mysteriös bleibt der Fall dennoch.

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          Die Leiche, die vor zwei Wochen in einem Kellerverschlag in Frankfurt-Bockenheim gefunden wurde, ist identifiziert. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, handelt es sich um Gabriele Smolka, eine zum Todeszeitpunkt 51 Jahre alte Frau, die vor vier Jahren vermisst gemeldet wurde. Smolka wohnte in Bad Nauheim. Zuletzt wurde sie kurz vor Weihnachten, am 22. Dezember 2014, in Frankfurt am Main gesehen. Danach verlor sich ihre Spur.

          Katharina Iskandar

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Nach derzeitigen Erkenntnissen gibt es keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen. Ausschließen können das die Ermittler jedoch nicht. Die Polizei hält es für möglich, dass die Frau in dem Keller erfroren sei. Sie sucht nun Zeugen, die im Jahr 2014 beobachtet haben, wie eine Frau das Haus an der Schlossstraße betreten hat. Möglicherweise ging sie dort regelmäßig ein und aus. Die Frau soll Jeans und einen grünen Parka getragen haben.

          Wie berichtet, war die Leiche bereits skelettiert. Zur Klärung der Identität war eine umfangreiche gerichtsmedizinische Untersuchung notwendig. Der Leiter der Frankfurter Rechtsmedizin, Marcel Verhoff, hatte bei der Begutachtung der Knochen schon festgestellt, dass es sich um eine weibliche Leiche im die fünfzig handele. Dies wurde nun bestätigt. Geklärt werden konnte die Identität schließlich über ein Namensschild, das in die Jacke eingeklebt war.

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