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Landgericht Frankfurt : Klage von Club-und Kinobetreibern abgewiesen

  • Aktualisiert am

Kein Versicherungsschutz: Das Landgericht Frankfurt hat die Klage der Diskothenbetreiberin und der Inhaber von Kinos abgewiesen (Symbolbild). Bild: dpa

Betreiber von Diskotheken und Kinos hatten während des Lockdowns keinen Versicherungsschutz. Ihre Klage auf Entschädigung hat das Landgericht Frankfurt nun abgewiesen.

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          Das Frankfurter Landgericht hat Klagen auf Entschädigung wegen der behördlich verfügten Schließung von Kinos und Diskotheken aufgrund der Corona-Pandemie abgewiesen. Die vertraglich vereinbarten Bedingungen der für solche Fälle abgeschlossenen Versicherungen seien nicht erfüllt, heißt es zur Begründung.

          In dem ersten Verfahren hatte die Betreiberin von zwei Diskotheken in Frankfurt geklagt, nachdem die Versicherung nicht hatte zahlen wollen. Die auf solche Fragen spezialisierte 8. Kammer des Frankfurter Landgerichts bestätigte die Auffassung der Assekuranz: Covid-19 oder Sars-CoV-2 seien nicht ausdrücklich als Krankheiten oder Erreger aufgeführt worden, die Versicherung müsse daher für die Folgen der Betriebsschließung nicht einstehen.

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