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Italienischer Kult auf Rädern : Wo die Liebe zur Vespa regelrecht zelebriert wird

  • -Aktualisiert am

Kleine und große Unterschiede: Die farbenfrohe Aufreihung der Vespas offenbart die optische Vielfalt des Rollers. Bild: Michael Kretzer

In Frankfurt treffen sich regelmäßig Liebhaber der Vespa und feiern den italienischen Kult-Roller. Doch die Mitglieder machen sich Sorgen – denn die Zukunft des Vereins ist ungewiss.

          „Die Vespa ist kein normales Transportfahrzeug, sondern eine Philosophie und Lebenseinstellung“, sagt Jochen Haseleu, und der Satz geht fast im Brummen zweier Ventilatoren unter. In der engen ehemaligen Kegelbahn in Alt-Praunheim ist es sehr heiß. „Sie ist ein Hauch von Auto, man kann sich draufsetzen wie auf einen Stuhl und im Gepäckfach viel verstauen.“ – Haseleu schwärmt weiter von der Vespa und klingt fast zärtlich. Und was ist mit der Italiensehnsucht der Deutschen? Zitronenblüte, Dolce Vita, Gelato und Espresso? Er winkt ab. „Mit dem ersten Auto sind wir damals lieber nach Jugoslawien gefahren.“

          Die Mitglieder des Vespa und Ape-Clubs Frankfurt Nord-West 1959 haben den Bau mit viel Einsatz zu einem Museum mit einer kleinen Werkstatt umgebaut. Seit drei Jahren kann man dort an jedem ersten Dienstag im Monat historische Vespas und sehr viele Devotionalien rund um den Kult-Roller bestaunen. Der älteste ist schlammgrün und von 1952, die Lampe hängt noch unterhalb des Lenkers, der Motor schaut raus, die Schaltung funktioniert über ein Gestänge. Diese Vespa ist eine der frühen in Deutschland von den Hoffmann-Werken produzierten Maschinen der 1946 in Italien erfundenen und hergestellten „Wespen“.

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