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Kritik an Flüchtlingspolitik : Aktivistenbanner am Eurozeichen

  • -Aktualisiert am

Besetzt: das Banner der Seebrücke Bild: Simon Rösel

Aktivisten der Seebrücke haben am Samstag das Eurozeichen am Willy-Brandt-Platz in Frankfurt besetzt. Sie wollen auf die Menschen aufmerksam machen, die beim Versuch nach Europa zu gelangen im Mittelmeer sterben.

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          Am Samstag hat die Aktivistengruppe Seebrücke ein Banner am Eurozeichen am Willy-Brandt-Platz in Frankfurt gehisst. Die Veranstaltung war nicht angemeldet. Um 16 Uhr, noch bevor das Banner hing, war die Polizei vor Ort. Sie schloss mit den Veranstaltern die Vereinbarung, dass diese das Banner zwar aufhängen dürften, dafür aber den Ort des Geschehens gegen 17 Uhr wieder verlassen müssten. Daraufhin blieb ein kleinerer Teil der Einsatzkräfte Ort, der Rest zog wieder ab.

          Das Banner trug die Worte „EU kills“. Eine Sprecherin der Seebrücke sagte dazu: „Zwar steht das Eurozeichen grundsätzlich für Offenheit und Freizügigkeit, das gilt aber nicht für alle Menschen.“ Auch wenn über solche Themen zur Zeit weniger berichtet werde, stürben trotzdem Menschen im Mittelmeer, die versuchten, nach Europa zu gelangen. Gegen 17 Uhr löste sich die Veranstaltung auf. Am Abend hing das Plakat vorerst noch. Ein Sprecher der Polizei sagte: „Es hat keine strafrechtliche Relevanz und ein Entfernen ist für uns nicht gefahrlos möglich.“

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