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Koordinatorenstellen besetzt : „Meilenstein für Inklusion“

Gemeinsamer Unterricht: Während des fünfjährigen Modellprojektes ist die Zahl der inklusiv beschulten Kinder gestiegen (Symbolbild). Bild: dpa

Die Koordinatorenstellen für inklusive Bildung in Frankfurt sind jetzt besetzt. Sie sollen Eltern und Schulen beraten. Bildungsdezernentin Sylvia Weber sieht damit die Inklusion an den städtischen Schulen auf einem guten Weg.

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          Frankfurts Bildungsdezernentin Sylvia Weber sieht die Inklusion an den städtischen Schulen auf einem guten Weg. Anlass für die positive Einschätzung der SPD-Politikerin ist, dass die Koordinatorenstellen für die inklusive Bildung in den sechs Frankfurter Bildungsregionen jetzt besetzt sind. „Das ist ein bedeutender Meilenstein“, sagt Weber. Die Koordinatorenstellen seien aufgrund der Erfahrungen des Modellprojektes Inklusion geschaffen worden. Aufgabe der nun stadtweit wirkenden Koordinatoren sei es, die Eltern und Schulen in den jeweiligen Bildungsregionen zu beraten.

          Während des fünfjährigen Modellprojektes ist die Zahl der inklusiv beschulten Kinder nach Webers Angaben von anfänglich rund 600 auf knapp 2000 gestiegen. Maßgeblich für die Zunahme sei die Netzwerk- und Beratungsarbeit der zunächst zwei Koordinatorinnen gewesen, die im Süden und Westen der Stadt an dem Pilotprojekt mitwirkten. Der Regelschulbesuch behinderter Schüler werde jetzt nicht nur durch den flächendeckenden Einsatz der Koordinatoren unterstützt, sondern auch durch den Bau von Grundschulen, deren Flächenprogramm auf die Inklusion zugeschnitten sei. Durch die Ausweitung der Inklusion sei es möglich, mittelfristig eine der Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen zu schließen.

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