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Gigabitfähige Anschlüsse : Superschnelles Internet bis 2025 nicht nur für Betriebe

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Der Stoff für superschnelle Netze: Glasfaserkabel Bild: dpa

Der Ausbau des superschnellen Internets in der Region Rhein-Main soll weiter vorangetrieben werden. Bis zum Jahr 2025 sollen nicht nur Firmen einen gigabitfähigen Zugang bekommen.

          Der Ausbau des Internets in der Region Rhein-Main soll weiter vorangetrieben werden. Alle Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie alle Gewerbebetriebe sollen bis zum Jahr 2025 einen gigabitfähigen Internetzugang bekommen, teilte der Regionalverband Frankfurt-Rhein-Main mit. Das Gleiche gelte für 50 Prozent aller Privathaushalte, bis zum Jahr 2030 sollen es 90 Prozent sein.

          Ein Gigabit sind 1000 Megabit. Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Die Grünen) hatte schon beim Breitbandgipfel im Juni vergangenen Jahres in Frankfurt angekündigt, bis 2025 solle jeder Hesse superschnelles Internet bekommen. Seinerzeit verfügten gut 84 Prozent der Haushalte und Gewerbegebiete landesweit über etwa 50 Megabit. Superschnelle Netze seien ein Mittel gegen Landflucht und das Gefühl, abgehängt zu sein. Dies sei eine hochpolitische Frage, sagte Al-Wazir seinerzeit.

          Freier Internetzugang als Bedingung

          Eine Absichtserklärung zum Ausbau des Glasfasernetzes hätten die Landkreise Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Hochtaunus, Main-Kinzig, Main-Taunus, Offenbach, Rheingau-Taunus, Wetterau unterzeichnet. In Teilen seien der Kreis Bergstraße gemeinsam mit den Städten Darmstadt, Frankfurt, Offenbach und Wiesbaden dabei.

          Bedingung sei demnach ein freier Internetzugang, so dass jeder Endverbraucher seinen Dienstleister selbst wählen könne. In Gebieten, in denen dies nötig sei, soll der Ausbau gefördert werden. Bei Bedarf sollen die Kommunen die nötigen Rohre an die Telekommunikationsdienstleister verpachten. Die Koordination hat zunächst der Regionalverband übernommen.

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